Der „Diamant“ ist die Weiterentwicklung des erfolgreichen Trommelhackers Silvator 2000

Diamant im Einsatz Foto: privat
Diamant im Einsatz Foto: privat

Mit dem „Diamant“ hat die Albach Maschinenbau ein weiteres Modell eines Hackers auf den Markt gebracht. Dieser ergänzt das Unternehmensangebot um den Trommelhacker Silvator 2000, ist schmäler, wendiger und leistungsstärker als bisherige Modelle.

Verbesserte Hackgutqualität bei 8 % Energieeinsparung: das sind die Werte, die der Diamant 2000 der oberbayerischen Maschinenbau-Firma Albach Maschinenbau erzielen kann. Und das ist schon beachtlich, war der Silvator 2000 doch beim Hacker-Vergleich der Studie der Austrofoma 2011 / 2012 bereits der Klassenbeste der Trommelhacker was den Feingutanteil betrifft.

Verbesserter Wendekreis beim Diamant-Hacker

Trotz steigender Absatzzahlen und eines wachsenden Exporterfolgs in mittlerweile 16 Ländern hat man nun neben dem Silvator 2000 aber ein weiteres Modell im Portfolio. Der Diamant ist deutlich schmäler als der Silvator – gerade im Zusammenhang mit den teilweise schmalen Forststraßen in manchen Ländern ein wichtiges Kriterium, erklärt Richard Alzinger, Geschäftsführer der Albach Maschinenbau GmbH.

Der neue „Diamant“ ist jetzt 2,55 m schlank und fast doppelt so schnell (70 statt der bisherigen 40 km/h) und verfügt dabei trotz Längenzuwachs von 9,7 auf 10,1 m mit 8,3 m über einen um 20 cm engeren Wendekreis. Die klimatisierte Kabine lässt sich jetzt auf 5 m Höhe anheben.

Neuer Albach-Hacker benötigt 8 % weniger Energie bei Hackschnitzel-Erzeugung

Mit dem “Diamant” können Hackschnitzel von 9 bis 40 mm Länge erzeugt werden: In der neuen Maschine ist die vierte Hackrotorgeneration von Albach eingebaut. Ein Praxistest zeigte eine um 20 % bessere Hackschnitzelqualität bei früheren Entwicklungen. Zudem konnten 8 % an Energie für die Erzeugung eingespart werden, erklärt Alzinger weiter.

Die Hackeinheit weist bei einer gleichen Einzugsbreite von 1,23 m (mit Einzugswalzen 2 m) nun eine Einzugshöhe von 1,25 m auf. Die Fördermenge konnte damit von maximal 330 m3/h auf 380 m3/h gesteigert werden. Da man inzwischen weltweite Kunden hat, ist auch die Internationalität selbstverständlich: das Terminal für die Überwachung der wichtigsten Steuerungs- und Bedienfunktionen ist in verschiedenen Sprachversionen verfügbar. Auch bei Praxisvorführungen, die man den Kunden mit dem neuen Diamant bietet. „Wir wollen, dass unsere Kunden am Feierabend wissen, wie viel Geld sie am Tag verdient haben. Dafür werden alle aufgezeichneten Leistungs- und Auftragsdaten per USB-Stick ausgelesen und am PC in die Maschinenkalkulation eingegeben. Dabei erhält jeder Kunde eine auf seine Bedürfnisse maßgeschneiderte Lösung für Kalkulation und auftragsbezogener Abrechnung“, erklärt Alzinger. Mittels „Ampelsystem“ kann der Unternehmer sofort erkennen, wenn seine Produktionsleistung nicht stimmt.

Komfort und Service beim oberbayerischen Maschinenbauer groß geschrieben

Kundenservice ist beim oberbayerischen Maschinenbau-Unternehmen an der Tagesordnung. Auch wenn man weltweit Kunden hat, so ist es für die Maschinenbauer überaus wichtig, den direkten Kontakt zu pflegen. „ Wir sind für Wartungsanfragen der Unternehmer erreichbar. Unsere Kunden können ihre Arbeitsgeräte aber noch weiter individualisieren. So bieten wir für die Hackmaschine ein Komfortpaket mit Fußbodenheizung, Mikrowelle oder PC-Anschluss in der Kabine an“, erklärt Alzinger.

Diamant 2000 Foto: Albach Maschinenbau
Diamant 2000 Foto: Albach Maschinenbau