Albach-Hacker schnitt am Besten beim Praxistest auf der Austrofoma ab

Silvator 2000 Foto: Albach Maschinenbau
Silvator 2000 Foto: Albach Maschinenbau

Die Ö-Norm bzgl. des Hackgutes wird neu Klassifiziert. Die Richtlinien dafür wurden im Rahmen der “Chip Class”-Studie ermittelt. Beim Praxistest (Austrofoma) schnitt der Silvator 2000 am Besten ab.

Der Feinanteil im Hackgut kann zu einer Verschlechterung der Qualität des Hackgutes führen. Eine Studie des Forschungszentrum Wald i.V.m. der Holzforschung Austria ergab: kaum Hackgut in Österreich genügt den aktuellen EU-Normen. Da es sich beim Hackgut jedoch um einen natürlichen Stoff handelte, war man der Auffassung zu überprüfen, ob es nicht sinnvoll ist, die Norm selbst ein wenig zu optimieren und den Erfordernissen anzupassen, erklärte Nikolaus Nemestothy vom Forschungszentrum Wald, der an der Studie beteiligt war. Eine Neu-Klassifizierung des Hackgutes sowie die Erkenntnis, dass mitgehäckselte Nadeln bzw. das Nachbearbeiten bei Gebläse-betriebenen Hackern zu einer Erhöhung des Feinanteils im Hackgut führen, war die Konsequenz. Die Beschaffenheit des Messers im Schneidwerk dagegen wirkt sich deutlich auf die Feinanteil-Werte aus, erklären die Wissenschaftler.

Gut geschliffene Messer führen zu geringerem Feingut-Anteil im Hackgut

Im Rahmen eines zur Studie gehörenden Praxistests wurden auf der Austrofoma 2011 Leistungstests mit den verschiedenen Hacker-Maschinen durchgeführt. Eingeteilt in die Bereiche “Förderband” und “Gebläseaustragung” erhielten die Maschinen allesamt gleichwertiges Hackgut. Prüfen wollte man so, ob es hier Unterschiede gäbe, so Nemestothy. Der Silvator 2000 wird dabei als die beste Maschine im Bereich der Förderband-Austragung geführt, obwohl die Maschine über eine Gebläse-Austragung verfügt . D.h. im vom Albach-Hacker gelieferten Hackgut befand sich der geringste Feingut-Anteil – sechsmal weniger als beim ‘schlechtesten’ Hacker des Praxistests.

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