Agritechnica 2015 beendet - Hupkonzert der ausgestellten Maschinen als furioses Finale

Die Agritechnica wird nach wie vor als Innovationsmotor der Branche angesehen. So zumindest sieht es die veranstaltende DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft). Die internationale Landwirtschaft investiere demnach auch weiterhin in die Zukunft. Mit rund 450.000 Besuchern sei die Messe in Hannover nach wie vor in führender Rolle aller Landtechnik-Messen.

2907 Aussteller seien es heuer gewesen, 100.000 Auslandsbesucher gekommen. Damit, so die DLG, seien die Ergebnisse von 2013 gehalten. DLG-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Grandke hat deutlich positive Signale der Landwirte und bei den Unternehmen erkennen können: „Mehr als zwei Drittel der Landwirte schätzen einer neutralen Besucherumfrage zu Folge ihre aktuelle Betriebssituation als gut ein. Sie wollen in den nächsten beiden Jahren investieren“, so der DLG-Hauptgeschäftsführer.

Kurz ein paar Fakten zur Agritechnica: 1627 der 2907 Aussteller waren nicht aus Deutschland sondern aus dem Ausland gekommen um moderne Landtechnik sowie Komponenten und Ersatzteile vorzustellen. Damit ist die Messe Innovationsmotor und Ideengeber für die weltweite Landwirtschaft, die inzwischen auf sensorgestützte Informationsgewinnung, satellitenbasierte Orientierung und eine sehr hohe Präzision dank elektronischer Steuerungssysteme setzt.

Ein paar Zahlen rund um die Agritechnica:

Rund 347.000 der 450.000 Besucher kamen aus Deutschland. Das sind vier Prozent mehr als bei der Messe 2013. Aus Ostdeutschland waren 11 Prozent der anwesenden heimischen Besucher, 39 Prozent kamen aus Süd- und Südwestdeutschland, der Rest aus Nord- und Westdeutschland. Das internationale Besucherpublikum kam aus 124 Ländern. Der Hauptanteil (13.000) aus den Niederlanden, gefolgt von der Schweiz (10.000), Österreich (9.900), Irland (6.900), Dänemark (5.800), Frankreich (4.300), Schweden (4.100), Finnland (3.700) und Großbritannien (3.200). Die Entscheider (rund 15.000) der Mittel- und Osteuropäischen Großbetriebe kamen aus Polen (2700), Tschechien (1700), Rumänien (1500), Litauen (1400), Ungarn (1400) und Russland (1200). Aber auch aus Übersee kamen zahlreiche Besucher: Nord-, Mittel- und Südamerika war mit 7200 Besuchern vertreten, Ozianien war mit 1000, China mit 700, Indien mit 700 und Afrika mit 1200 Besuchern vertreten.

Die DLG als Messeveranstalter zeigt sich hoch erfreut mit den Zahlen. Aber auch Unternehmen und Besucher wirkten zufrieden. Die Investitionsbereitschaft der Landwirte und Lohnunternehmer ist höher als im Vorfeld erwartet. Wie die Besucherumfrage zeigt, wollen mehr als zwei Drittel von ihnen in den nächsten beiden Jahren investieren. Dabei stehen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Fokus. Das Interesse der nationalen und internationalen Politik an der Agritechnica hat spürbar zugenommen. So informierten sich neben Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem russischen Industrieminister Denis Manturow weitere Minister sowie hochrangige Delegationen von allen Kontinenten auf der Agritechnica.

Zum Schluss noch ein Zukuntsausblick:

Die nächste Agritechnica findet vom 14. bis 18. November 2017 (Exklusivtage am 12. und 13. November) auf dem Messegelände in Hannover statt.

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