Mobiler Fällkran neu bei Albach Maschinenbau

Fällkran

Arbeitssicherheit bei der Forstarbeit ist ein wichtiges Thema. Ein mobiler Fällkran “Fällbach” wird zukünftig angeboten. Konzipiert und entwickelt durch das oberbayerische Unternehmen Albach Maschinenbau. Der Fällkran verfügt über einen Kranausleger mit 21 Metern und hat einen Arbeitsbereich von +82 und -55 Grad. Der selbstfahrende Fällkran verfügt über ein Spezial-Hydraulik-System das präzises und effizientes Arbeiten ermöglicht.

Erster mobiler Fällkran fertig gestellt

Fällkran

Die selbstfahrende Arbeitsmaschine bietet Vorteile im Bereich der Arbeitssicherheit. Aus der komfortablen kippbaren Kabine aus wird die Maschine bedient. Der mobile Fällkran fährt an die Einsatzstelle, der Kran fährt aus, greift die Baumstämme und die Fällarbeiten können effektiv und vor allem zügig durchgeführt werden. Dies ist insbesondere an schwer zugänglichen Einsatzorten sowie an viel befahrenen Straßen ein wichtiges und wertvolles Plus des Selbstfahrers. Damit erweitert Albach Maschinenbau sein Angebot an forstwirtschaftlichen Maschinen.

Der Rotor der Diamant 2000 wurde speziell für Großhackschnitzel mit bis zu 60 Millimeter entwickelt. Der komplette Messerträger kann mit wenigen Handgriffen ausgebaut und dadurch unkompliziert ausgetauscht werden. Dadurch ist ein Umrüsten auf unterschiedlichste Hackschnitzel-Anforderungen leicht umsetzbar. Die Entwicklung des Beschleunigers ist abgestimmt auf den neuen Rotor und verfügt über einen Schnellspanner, um bei Wartungsarbeiten einfachen Zugang zu bekommen.

Fällkran
Fällkran

Selbstfahrender Hacker der Albach Maschinenbau weiterentwickelt

Der Auswurfturm wird zukünftig aus einem anderen hochverschleißfesten Material gefertigt und ermöglicht aufgrund des vergrößerten Durchmessers ein Mehr an Durchsatz. Der stufenlos verstellbare Auswurfwinkel konnte nochmal vergrößert werden. Der Auswurf der Hackschnitzel kann damit noch individueller erfolgen. Alles gesteuert aus dem Cockpit des Diamant 2000 im übersichtlichen Bedienbord. Um die Hackschnitzel so optimal wie möglich auswerfen zu können, wurde der Auswurf um rund 31 Prozent vergrößert.

Die selbstfahrende Arbeitsmaschine wird mit einem Volvo-Motor betrieben. Die Leistungsspanne des Motors reicht von 612 bis 770 PS (450 bis 565 kW). Mit dem 612 PS-TAD 1671VE-Motor von Volvo (450 kw) konnte man so den Fortschritt und die Weiterentwicklung der Maschine sicherstellen: „Das Motorenkonzept passt perfekt zu den Eigenschaften unseres Hackers sowohl im Fahr- als auch im Hackbetrieb. Durch eine Optimierung der Motorleistung werden Kraftstoffverbrauch, Lärm und Schwingbelastung im Minder- und Nenndrehzahlenbereich reduziert“, erklärt Michael Bachmaier, einer der Entwickler und Gründer des Unternehmens. So konnte man den selbstfahrenden Hacker auch unter Umwelt-Gesichtspunkten bezogen auf die reine Hackerleistung noch sparsamer konzipieren. Erwähnenswert sind darüber hinaus der elektrische Flaschenzug für Siebwechsler. Motorhaube,Gebläse und Wartungsklappe des selbstfahrenden Hackers öffnet hydraulisch – die Wartung ist so sehr komfortabel.

Der Diamant 2000 verarbeitet Baumstämme mit einem Stammdurchmesser bis 95 cm. Durch die Neuerungen ist eine Steigerung bei der Hackgutmenge um bis zu ein Drittel möglich. Die Firma Albach Maschinenbau hat ihren Sitz in Menning im Landkreis Pfaffenhofen / Ilm sowie einer weiteren Betriebsstätte in Langquaid. Beschäftigt sind rund 100 Mitarbeiter, die an der Produktion der Hacker, der Entwicklung, im Kundenservice und der Verwaltung tätig sind. Seit der Gründung des Unternehmens sind etwa 250 selbstfahrende Arbeitsmaschinen ausgeliefert worden. Das Unternehmen ist weltweit tätig. Der Diamant 2000 darf mit bis zu 70 km/h auf allen europäischen Autobahnen fahren.

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